Zweck

Der OSCA bezweckt die Förderung des Segel- und Wassersportes im Allgemeinen, die Förderung des seglerischen Nachwuchses, die Weiterbildung und Wahrung der Interessen der Mitglieder, sowie die Pflege der Kameradschaft. 

Meilenstein 1974: Der OSCA sucht einen Standort

Am 21. Mai 1974 wandte sich der damals neu gegründete Obersee-Segel-Club Arth (OSCA) mit einem offiziellen Schreiben an die UAK Arth. Das zentrale Anliegen war das geplante Bojenfeld im Aazopf Arth.

Der Club legte dar, dass er für die Aufnahme in die Union-Schweizerischer-Yachtclubs (USY) verpflichtet sei, jährlich zwei Regatten zu veranstalten. Dies erforderte eine umfassende Infrastruktur, darunter: ein Bojenfeld für Yachten und Gäste; eine Steganlage für Beiboote; und eine Slipanlage und Abstellplätze für Jollen 

1979: Einweihung der Bootshafen Mole Aazopf

Ein wichtiges Ereignis für den Hafenstandort fand am Dienstag, den 21. August 1979, statt: die Einweihung der Bootshafen Mole. Der betreffende Bootshafen ist der "Aazopf" in Arth am Zugersee. Der Oberseesegelklub (OSCA) war zu diesem Anlass als Gast geladen. Laut der offiziellen Gästeliste wurde der Klub durch Herrn Oskar Kennel aus Arth vertreten.

1999: Die Bewährungsprobe: Orkan Lothar 

Der Orkan "Kurt" / "Lothar" traf den Hafen Aazopf in Arth mit verheerender Wucht. Ein Brief des Vorstands an alle Mitglieder und Gönner des OSCA, datiert auf Anfang 2000, legt Zeugnis über die massiven Zerstörungen ab. Der Vorstand drückte sein tiefes Bedauern über die Ereignisse aus.

Die Bilanz der Schäden:

  • Totalverluste: Laut Informationen des Clubs verloren elf Mitglieder bzw. Eignergemeinschaften ihr Schiff (namentlich Lydia Auf der Maur, Marcel/Michele Cueni, Erwin/Lucy Frank, Rolf/Kristina Ingold, Pierre/Anita Jungi, Beat Reutemann, Werner Schüpbach, Rene/Heidi Schwerzmann, Fred Staubitz sowie Walter/Trudy Wyss).

  • Starke Beschädigungen: Die Schiffe von Hans Bürgler/Gerhard Sumi, Hansruedi/Uschy Imhof, Arthur Zupft, Franz Humbel sowie das Motorboot von Ruedi Buchner/Beatrice Piller wurden stark beschädigt.

  • Hafeninfrastruktur: Auch am Hafen selbst entstand grosser Schaden. Sowohl die Mole als auch die Stege mussten zuerst wieder repariert werden.

Ausblick und Clubleben:

Die Durchführung des Clubjahres 2000 war höchst unsicher. Der damalige Präsident teilte mit, dass Paul Auf der Maur hoffe, die ersten Schiffe Ende Mai 2000 wieder einwassern zu können. Trotz dieser Unsicherheiten entschied der Vorstand einstimmig, die Daten für Anlässe und Regatten im gleichen Umfang wie im Vorjahr zu reservieren

2002